Zusammengestellt vom damaligen Schulleiter Herrn Pzygode, fortgesetzt von S. Karsten.

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2017 Abriss des Musikraums I und Beginn der Neubauarbeiten an der Stübeheide.
2016 Im Mai 2016 übernimmt Herr König das Amt des stellvertretenden Schulleiters.
Sanierung des Altbaus.
2015 Im Frühjahr 2015 wird Frau Donath Mittelstufenkoordinatorin.
Im Sommer übernimmt Herr Berndt nun auch offiziell das Amt der Schulleitung.
2015 Nach den Sommerferien kann die neue Mensa ihren Betrieb aufnehmen. Der Neubau wurde notwendig, da durch den Ganztagsbetrieb die Kapazitäten der alten Mensa nicht mehr ausreichten.
2013 Die Albert-Schweitzer-Schule wird Ganztagsschule
2011 Der Ersatzbau wird im März fertiggestellt und ersetzt die maroden Pavillons, die bis dahin 6 Klassen beherbergt haben. Darüber hinnaus gibt es einen Kreativraum und eine großzügige Schülerbibliothek.
2010 Der Titel „Gesamtschule“ wird in „Schule“ geändert.
2009    Die Albert-Schweitzer-Schule erhält im Rahmen der Schulreform einen Sonderstatus und wird nicht in Primar- und Stadtteilschule zerschlagen.
Herr Berndt übernimmt das Amt des stellvertretenden Schulleiters als Nachfolger von Herrn Förthmann.
 2006 Herr Pahl übernimmt das Amt des Schulleiters.
 2005 Herr Tretau beendet seine Arbeit als Schulleiter und geht in den Ruhestand.
 2003 Die Albert-Schweitzer-Schule erhält eine eigene Ausbildungs- und Prüfungsordnung, die von den Integrierten Gesamtschulen in einigen Punkten abweicht.

Mit Einführung des neuen Arbeitszeitmodells und der Anhebung der Klassenfrequenzen unter Senator Lange gerät die Schule erheblich unter Druck, unter der erheblich zunehmenden Arbeitsbelastung das umfangreiche Angebot im musischen, künstlerischen und schauspielerischen Bereich aufrecht erhalten zu können. 

Mit der neuen Prüfungsordnung tritt auch die Verpflichtung in Kraft, allen Schülern ab Klasse 7 ein Halbjahreszeugnis auszustellen. Vor dem Hintergrund des Arbeitszeitmodells beschließt die Konferenz, ab Klasse 7 auch zum Jahresende nur noch Notenzeugnisse mit umfassenderen Köpfen auszustellen.

 2002 Mit Einführung des Abitur nach 12 Jahren an allen hamburger Gymnasien entschließt sich das Kollegium, die Schulzeitverkürzung auch an der Albert-Schweitzer-Schule umzusetzen, um dem hohen Anteil an gymnasialen Schülern den direkten Übergang ins Gymnasium zu ermöglichen.
 2000 Zum 50-jährigen Bestehen der Schule finden über das ganze Jahr verteilt Festveranstaltungen statt.

Die Lehrer erarbeiten ein Schulprogramm, welches die Schwerpunkte und Ziele der ASS formuliert. 

Außerdem wird die mit tatkräftiger Unterstützung von Eltern erstellteJubiläumsfestschrift präsentiert.

 1997 Mit dem Hamburger Schulgesetz wird das Recht auf Mitwirkungsmöglichkeiten schuldemokratischer Gremien verstärkt.
 1995 Einführung der Verlässlichen Halbtagsgrundschule in Hamburg.
 1982 Die Koedukation wird in Hamburg flächendeckend angeboten.
 1979 Die Gesamtschule wird als Regelschule in Hamburg anerkannt
 1972
Die Gesamtschule umfasst am Schluchtweg nunmehr alle Jahrgänge vom 1. bis zum 10. Schuljahr. Davon sind die ersten drei Jahrgänge doppelzügig.
 1970 Erste Entlassung einer 10. Gesamtschulklasse am Schluchtweg.
 1969 Aufnahme des Unterrichts in der Gesamtschule am Schluchtweg. Die Albert-Schweitzer-Gesamtschule umfasst nunmehr zwei Schulzweige:
1. die Gesamtschule besonderer pädagogischer Prägung mit den Klassenstufen 1 bis 10
2. den Bezirksgrundschulzweig mit den Klassenstufen 1 bis 4.
Die Gesamtschule wird wieder zweizügig ausgebaut
 1969 Als „Gesamtschule besonderer pädagogischer Prägung“ zieht die Albert-Schweitzer-Schule mit 7 Klassen zum Schluchtweg, um den Neuaufbau einzuleiten. (2 Klassen verbleiben noch im Albert-Schweitzer-Gymnasium).
Entgegen den Wünschen des Gesamtschulkollegiums muss die Gesamtschule eine neue Verbindung eingehen, nun mit der hier ortsansässigen Bezirksschule, die durch Abwanderung und Fortfall der Auslese zwar einen Schwund hat, aber in ihrem Bestand als Grundschule und als normaler Ausbildungsweg für die Klassenstufen 1 bis 4 der Bevölkerung garantiert wird.
 1968 Die Behörde trennt beide Schulformen. Das Gymnasium wird reines Gymnasium, an dem ein spezieller fachwissenschaftlicher Musikzug eingerichtet wird und ändert den Namen in Albert-Schweitzer-Gymnasium. Die Versuchsschule behält den Namen „Albert-Schweitzer-Schule“.
1967 Trotz der Änderung in der schulpolitischen Landschaft scheitert der Versuch der Behörde, die gesamte Albert-Schweitzer-Schule in eine Gesamtschule umzuwandeln, am Widerstand des Gymnasiums, sowohl von Seiten der überwiegenden Mehrheit der Gymnasiallehrer als auch von Seiten der Eltern.
 XI ’65 Prüfung des Schulversuch durch den Rechnungshof. Ergebnis: die Schulbehörde wird zu einer Stellungnahme zur Zukunft des Schulversuchs gebeten: Der Schulversuch läuft bereits seit 1950, so dass eine ganze Schulgeneration die Schule… besucht hat. Die Bezeichnung Schulversuch dürfte daher nicht mehr angebracht sein.
 IX ’65 Albert Schweitzer stirbt.
 IV ’65 Wechsel der Schulleitung: Frau Stahl und Frau Ahlgrimm als Leiterinnen des Gymnasiums und des Schulversuchs scheiden aus.

Die Behörde bestimmt einen Lehrer aus dem Schulversuchskollegium, die neue Schulleitung in pädagogischen Fragen zu beraten.

 1963 Erstes Abitur einer aus zwei Schulversuchsklassen gebildeten Oberstufenklasse. Eine Ausstellung zeigt die Entwicklung der Schüler anhand der Arbeiten vom 1. Bis zum 13. Schuljahr.
 1960 Bildung einer 11. Gymnasial-Oberstufenklasse aus zwei Schulversuchsklassen.
 1959 Albert-Schweitzer kommt nach Hamburg. Nach den Darbietungen: „Ich bin mit dem Geist (der Schule) bekannt geworden. Ich durfte es erleben, ausgesprochen zu hören, was ich dunkel gewollt und dunkel gehofft hatte…..Es ist ermutigend, dass man weiß, es gibt Menschen, die dafür Leben und unbeirrbar dafür kämpfen, dass der Geist der tiefen Ehrfurcht vor allem Lebendigen bestimmend wird unter den Menschen……..dass die Schule an diese Ideale glaubt und dass sie in ihnen lebt und daraus lehrt, das habe ich……erleben dürfen.“
 1959 Die Schule Alstertal II erhält, entgegen den sonstigen Gepflogenheiten des Hamburger Senats, erst nach dem Ableben einer verdienstvollen Persönlichkeit, einer entsprechenden Namensgebung zuzustimmen, den Namen Albert-Schweitzer-Schule. 

Albert Schweitzer drückt in einem Brief an die Schulleitung seine besondere Freude darüber aus, dass in dieser Schule alle Schüler, von den ganz kleinen bis zu den großen (von der 1. bis zur 13. Kl.), gemeinsam unterrichtet werden.

1954 Beginn mit einer 1. Klasse im Schulversuch. Zur Einschränkung führen mehrere Gründe u.a. auch, dass die räumlichen Voraussetzungen nach Wiedereinführung der vierjährigen Grundschule für einen zweiten Zug im Schulneubau in Klein Borstel nicht gegeben sind.
Umzug vom Erdkampsweg zum Struckholt nach Klein Borstel mit einem Teil der Klassen.
 1950 Beginn mit zwei 1. Klassen in dem Schulgebäude am Erdkampsweg.
 1949 Genehmigung der Behörde: „Schulversuch Alstertal“
 1946 Gesinnungsfragen werden aufgrund der Ereignisse der vorausgegangenen Zeit zwischen 1933 – 1945 gestellt. Man gelangt u.a. zu der Erkenntnis eines Versagens der Intellektuellen, zumindest deutlich sichtbar seit 1933. Eine Bestätigung sieht man in dem 1945 stattgefundenen Nürnberger Ärzteprozess. Dort hatte C.F. v. Weizsäcker ausgeführt, dass im Grunde auch angeklagt sei, der vom Menschen losgelöste Universitäts- und Wissenschaftsbetrieb.

Die Folgerung mit spezieller Ausrichtung auf die Schule setzt als Richtungspunkt der Bildung in erster Linie ein Erziehungsziel: Erziehung zu sozialer Verantwortung aufgrund der Ausbildung v o l l e n Menschentums (Stahl: Kopf, Herz, Hand).

Aus vielerlei Gründen wird eine Anknüpfung an die Lichtwarkschule abgelehnt. Man erkennt die Bedeutung früher Veranlagung und die notwendige langjährige Pflege einer inneren Haltung sowie der Einstellung gegenüber der Umwelt („Ehrfurcht vor dem Leben“). Daraus erwächst der Wunsch, die Erziehungsarbeit im 1. Schuljahr beginnen zu lassen. Das Grundkonzept für eine neue Schulform wird aufgestellt und eingereicht: Eine zweizügige Versuchsschule soll vom 1. Schuljahr ausgehend neben dem Gymnasium aufgebaut werden. Der Grundgedanke ist eine Einheitsschule rein pädagogischen Ideen folgend zu schaffen. Der einmal aufgestellte Klassenverband soll die volle Integration mindestens über neun Schuljahre hin fortführen, an die Stelle von Zensuren und Zeugnissen treten (individuelle) Beurteilungen und Berichte, eine Rückversetzung soll es im Allgemeinen nicht geben. Angestrebt wird ein Höchstmaß an Förderung in und durch die Gemeinschaft über einen langen Zeitraum hinweg. Neben der Erziehungsaufgabe, die in gleichem Maße von Volks-, Mittel- und Oberschullehrern geleistet werden soll, entstehen von vornherein fachliche Schwerpunkte durch den frühen Einsatz der Fremdsprachen (zunächst nur Englisch und Französisch im 1. Schuljahr, später nur Englisch im 1. Und Französisch im 5. Schuljahr) und die besondere Betonung der musischen Fächer.

 1945 Frau Stahl und Frau Ahlgrimm übernehmen die Leitung der Oberschule für Mädchen im Alstertal (Kurzform Alstertal II). Im Kollegium sammeln sich mehrere Lehrer der Lichtwarkschule.